barbecue grillen
Richtig Grillen im Garten
Was gibt es Schöneres als im Sommer abends draußen zu sitzen und mit Freunden zu grillen? Der Duft von köstlichen Steaks und frischem Baguette, dazu ein kühles Bier. So lässt es sich leben.
Mit dem Anzünden des Grills lässt man den Alltag hinter sich und freut sich, auf die kommenden genussreichen Stunden. Wohl dem, der einen Garten sein eigen nennt und sich nicht mit der Enge eines Stadtbalkons zufrieden geben muss. Doch auch beim Grillen im Garten gilt es, auf einige Regeln zu achten, um den Grill-Genuss nicht zu schmälern. Das richtige Grillzubehör ist dabei ebenso relevant wie der Umgang mit dem Grill. Und auch auf die Nachbarn sollte man Rücksicht nehmen. Dann steht dem Grill-Vergnügen nichts mehr im Wege.
Um bei den Nachbarn zu bleiben, so empfiehlt sich, wenn möglich, nach dem Motto “Grillen und grillen lassen” zu leben. Denn schließlich grillen die meisten Menschen gerne und nutzen dafür bevorzugt die schönen Wochenenden im Sommer. Allerdings gibt es Grenzen. Nachbarn müssen es nicht dulden, wenn dicke Rauchschwaden ihre Wohnräume verqualmen. Dann können sie das Grillen verbieten. Über die Häufigkeit des Grillens lässt sich sicherlich streiten. Einheitliche gesetzliche Vorgaben existieren hierzu nicht: von einmal monatlich bis dreimal jährlich gehen die Urteile auseinander. Ein wenig Rücksicht und ein freundlicher Umgangston sind von Vorteil. Eventuell lohnt es sich auch, die Nachbarn einfach einzuladen, um die Wogen zu glätten.
Ist dies geklärt, kann es an den eigentlichen Grillvorgang gehen. Besonders beliebt sind Holzkohlegrills, aber auch Gasgrills werden gerne genutzt. Bei letzteren sind vor allem eine intakte Zuleitung und eine gefüllte Gasflasche wichtig für ungetrübte Grill-Stunden. Elektrogrills empfehlen sich für den Balkon. Das Grillen auf dem Holzkohlegrill erfordert ein wenig mehr Zutun. Der Grill sollte zunächst an einem vom Sitzplatz abseits gelegenen Platz standsicher aufgestellt werden. Es empfiehlt sich die Verwendung von Grillholzkohle aus Buchenholz, da diese gut durchglüht. Eine Vorlaufzeit von etwa 20 bis 30 Minuten benötigt es, bis die Kohle von der gewünschten, weißen Ascheschicht überzogen ist. Dann - und erst dann - ist es Zeit, das Grillgut aufzulegen. Qualmen darf der Grill zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Es wird oft darauf hingewiesen und doch kann man es gar nicht oft genug erwähnen: Spiritus, Benzin und ähnliche brennbare Flüssigkeiten sind brandgefährlich, im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der sicheren Seite ist man mit der Verwendung von Grillanzündern, die es überall im Handel und auch an Tankstellen zu kaufen gibt. Während des Grillens sollte man den Grill unbedingt im Auge behalten und auch Kinder und Haustiere aus der Gefahrenzone fernhalten.
Bei der Auswahl und Zusammenstellung des Grillgutes hingegen sind fast keine Grenzen gesetzt. Vom Steak über Maiskolben bis hin zu vegetarischen Würstchen stehen dem Grillmeister unzählige Köstlichkeiten zur Auswahl. Vor allem in den USA beliebt ist das Barbecue, kurz BBQ genannt, bei dem das Grillgut, man denke an die amerikanischen Spare-Ribs, auf niedriger Hitze und dafür länger als beim Grillen üblich gegart wird.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das richtige Grillzubehör gute Dienste leistet. Grillbesteck ist hilfreich zum Wenden des Grillgutes, Grillhandschuhe und eine Schürze schützen vor Verbrennungen und Fettspritzern. So ausgerüstet kann die nächste Grillsaison beginnen.
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