barbecue grillen

Weitere Tipps zum perfekten Grillvergnügen

Das Entscheidende: Die Grillkohle

Jetzt wo die Grillutensilien und das Grillgut bereit liegen, fehlt natürlich noch das Entscheidende: Die Grillkohle. Denn ohne Kohle läuft beim Grillen nichts. Damit das Fleisch auf ihrer Grillparty schön saftig wird, sollte die Kohle trocken gelagert werden. Denn wenn die Grillkohle Feuchtigkeit aufnimmt, wird es schwieriger das Feuer in Gang zu bringen.

Auf Papier; Holz oder Kiefernzapfen sollten Sie dann aber als Alternative lieber nicht vertrauen. Sonst verwandeln Sie durch den entstehenden Qualm Ihren Garten zum Leidwesen der Nachbarn noch in ein „Raucherparadies“.


Grillweinpaket mit Gratis-Grillwender

Feuern Sie den Grill richtig an!

Um das Grillfest so richtig in Schwung zu bringen, sollten Sie Ihren Grill richtig anfeuern. Aber kommen Sie nicht auf die Idee Benzin oder Spiritus als Grillanzünder zu verwenden. Die Gefahr von Stichflammen wäre viel zu groß.

Verwenden Sie stattdessen lieber handelsübliche, feste Grillanzünder mit dem DIN-Prüfzeichen auf der Verpackung.

Damit wird ein sauberes und rückstandfreies Verbrennen garantiert. Grillanzünder ist aber nicht gleich Grillanzünder. Bei der Qualität gibt es feine Unterschiede. Feste Grillanzünder auf Kerosinbasis qualmen sehr stark und stinken nach Petroleum. Besser beraten sind Sie daher mit Holzwachs- oder Paraffinanzündern.


Direktes und Indirektes Grillen

„Indirekt Grillen? Geht das denn überhaupt?“ werden Sie sich als Hobbygriller jetzt wahrscheinlich fragen. „Ich grill doch immer direkt!“ Und Sie haben Recht. Als Hobbygriller haben Sie vermutlich bisher immer direkt gegrillt. Das ist die Grillmethode, bei der Sie Ihre Steaks und Würstchen direkt über die Hitzequelle zubereiten. Denn nur auf diese Weise erhält das Grillgut die nötige Hitzezufuhr und wird schnell gegart. Allerdings müssen Sie Ihr Grillgut häufig in kurzen Zeitabständen wenden, damit das Grillfleisch nicht anbrennt. Bei zu großer Hitze kann es dann leicht passieren, dass das Fleisch anbrennt und die typischen in Marinaden und Würzmischungen enthaltenen Kräuter verloren gehen bzw. den Geschmack verändern.

Nicht so heiß her geht’s beim indirekten Grillen. Hier wird die Fläche unter dem Grillrost nämlich nur zu 25-30% beheizt. Über der Hitzequelle herrschen dann Temperaturen von 250-250°C, auf dem Rest der Fläche 120-180°C.

Der Unterschied zum direkten Grillen besteht darin, dass das Grillgut sich nicht direkt unter der Hitzequelle befindet. Mit dem geschlossenen Deckel des Grills sparen Sie sich außerdem das lästige Wenden und sorgen dafür, dass die Hitze im Grill um das Grillgut zirkuliert. So wird das Grillfleisch von allen Seiten gleichmäßig gegart.